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	<title>Otto von Bismarck VV &#38; Jakobus-Patronatsloge</title>
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	<description>Bismarckbund zur Westfälischen Pforte</description>
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		<title>Jakobsberg</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:09:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Jakobsberg ist ein 235,2 m ü. NN hoher und gleichzeitig der westlichste Berg des Wesergebirges und damit die östliche Begrenzung des Weser-Durchbruchstals Porta Westfalica in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Der Berg ist Standort des Fernmeldeturm Jakobsberg, der an Stelle des ehemaligen &#8230; <a href="http://www.bismarckbund.de/174-jakobsberg.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jakobsberg ist ein 235,2 m ü. NN hoher und gleichzeitig der westlichste Berg des Wesergebirges und damit die östliche Begrenzung des Weser-Durchbruchstals Porta Westfalica in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).</p>
<p><img src="http://www.bismarcktuerme.de/174er%20Breite%20Grafiken/NRW/Porta175x251.jpg" alt="Bismarckturm" /> <img src="http://www.bismarcktuerme.de/174er%20Breite%20Grafiken/NRW/PortaWestfalicaBroschuere175x251.jpg" alt="Fernmeldeturm" /></p>
<p>Der Berg ist Standort des Fernmeldeturm Jakobsberg, der an Stelle des ehemaligen Bismarckturms Porta Westfalica steht, der Gaststätte Bismarckburg, des Schlageter-Denkmals und der Porta-Kanzel. Sein Name ist seit 1788 gebräuchlich, als ein preußischer Zöllner mit dem Namen Jakob am Südhang des Bergs Wein anbaute!!!</p>
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		<title>Herren vom Berge</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:50:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Herren vom Berge (auch: Die Herren vom Schalksberg) waren ein Adelsgeschlecht, das ab 1096 auf der Schalksburg oberhalb von Hausberge in Porta Westfalica herrschte. Zu ihrem Machtbereich in Ostwestfalen gehörte das Bistum Minden&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/ba/Berge-Wappen_023_8.png" alt="Herren vom Berge" /></p>
<p>Die Herren vom Berge (auch: Die Herren vom Schalksberg) waren ein Adelsgeschlecht, das ab 1096 auf der Schalksburg oberhalb von Hausberge in Porta Westfalica herrschte. Zu ihrem Machtbereich in Ostwestfalen gehörte das Bistum Minden&#8230;</p>
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		<title>Verschönerungsverein</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 06:25:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bismarckbund]]></category>
		<category><![CDATA[Otto von Bismarck]]></category>
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		<description><![CDATA[1. Hotel Kaiserhof (Porta Westfalica) Wikipedia:http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Kaiserhof_%28Porta_Westfalica%29 Am Abend des 7. Dezember 2011 brach in dem leerstehenden Gebäude ein Feuer aus, bei dem der Dachstuhl des Hauptgebäudes schwer beschädigt sowie der mittlere Teil des Gebäudekomplexes vollständig zerstört wurde. Bei den Löscharbeiten &#8230; <a href="http://www.bismarckbund.de/111-verschoenerungsverein.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<li><strong>1. Hotel Kaiserhof (Porta Westfalica)</strong></li>
<p><em>Wikipedia:<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Kaiserhof_%28Porta_Westfalica%29" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Kaiserhof_%28Porta_Westfalica%29</a></em><br />
<img src="http://www.bergmannpage.de/bismark/Kaiser1.jpg" alt="Hotel Kaiserhof (Porta Westfalica)" /><br />
Am Abend des 7. Dezember 2011 brach in dem leerstehenden Gebäude ein Feuer aus, bei dem der Dachstuhl des Hauptgebäudes schwer beschädigt sowie der mittlere Teil des Gebäudekomplexes vollständig zerstört wurde. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Personen leicht verletzt. Das Haus soll nach Aussage des Insolvenzverwalters und der alten Eigentümerfamilie wieder aufgebaut werden&#8230;</p>
<li><strong>2. Gaststätte Bismarckburg (Porta Westfalica)</strong></li>
<p><em>Wikipedia:<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsberg_%28Porta_Westfalica%29" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsberg_%28Porta_Westfalica%29</a></em><br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5d/Gaststaette_Bismarckburg.JPG" alt="Gaststätte Bismarckburg (Porta Westfalica)" /><br />
Die traditionsreiche Gaststätte Bismarckburg, die Ende des 18. Jahrhunderts teileweise auch noch aus Portasandstein errichtet wurde welche vorm Zerfall immer als beliebtes Ausflugsziel für die Umgebung diente. In mehreren Umbauten wurde sie damals über die Zeit den neuen Gegebenheiten angepasst, inzwischen steht sie leer und verfällt!!!</p>
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		<title>Deutsches Kaiserreich</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 15:43:54 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Deutsches Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserreich Preussen]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsches Kaiserreich &#8211; Gründung Nachdem der ursprüngliche Deutsche Bund im Jahr 1866 bedingt durch den Deutschen Krieg aufgelöst worden war, folgte die Gründung des Norddeutschen Bundes am 26. Juli 1867. Durch den Sieg im Deutsch-Französischen Krieg erweiterte sich dieser zusammen &#8230; <a href="http://www.bismarckbund.de/61-deutsches-kaiserreich.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsches Kaiserreich &#8211; Gründung</strong></p>
<p>Nachdem der ursprüngliche Deutsche Bund im Jahr 1866 bedingt durch den Deutschen Krieg aufgelöst worden war, folgte die Gründung des Norddeutschen Bundes am 26. Juli 1867. Durch den Sieg im Deutsch-Französischen Krieg erweiterte sich dieser zusammen mit den süddeutschen Bündnismitgliedern zum <strong>Deutschen Reich</strong>. Dieses bestand aus den Mitgliedsstaaten des alten Deutschen Bundes, mit den Ausnahmen Liechtenstein, Österreich, Limburg und Luxemburg. Hinzu kamen nun noch die preußischen Gebiete Posen, Ost- und Westpreußen, Schleswig-Holstein und Elsass-Lothringen. Dieser erweiterte &#8220;alte Bund&#8221; wurde nach Antrag des Bundesrates vom 9. Dezember 1870 fortan <strong>Deutsches Kaiserreich</strong> genannt. Die Verkündigung der neuen Verfassung erfolgte am 31. Dezember 1870, am 16. April 1871 trat sie offiziell in Kraft. Die bestehenden Gesetze des Norddeutschen Bundes wurden größtenteils übernommen. Am 18. Januar 1871 wurde König Wilhelm I. im Schloss Versailles zum Kaiser erhoben. Die preußischen Hohenzollern herrschten nun über den ersten Nationalstaat in der deutschen Geschichte. Dieser neue Bundesstaat mit der Bezeichnung &#8220;Deutsches Kaiserreich&#8221; war bis zum Tag der Abdankung des Kaisers Wilhelm II. im Zuge der Novemberrevolution 1918 eine konstitutionelle Monarchie. Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs bildete sich eine parlamentarische Demokratie, nachdem die Nationalversammlung 1919 die Republik ausgerufen hatte.</p>
<p><strong>Deutsches Kaiserreich &#8211; geografische Lage und politische Struktur</strong></p>
<p>Das Deutsche Reich setzte sich aus 25 Mitgliedsstaaten zusammen und hatte mit acht Nachbarländern eine gemeinsame Grenze: mit Dänemark, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich, Belgien, Österreich-Ungarn, mit dem Russischen Reich und der Schweiz. Die nördlichste Stadt war Memel in Ostpreußen, der südlichste Ort war das bayerische Oberstdorf; am westlichsten lag Eupen im Rheinland und die östlichste Stadt war Schirwindt in Ostpreußen. Die gesamte Grenze des Deutschen Reichs hatte eine Länge von fast 5 500 Kilometern. Die Einwohnerzahl belief sich im Dezember 1910 auf fast 65 Millionen Menschen.</p>
<p>Der König von Preußen regierte als Kaiser in der Reichshauptstadt Berlin. Zu den Hauptaufgaben des Kaisers gehörten die Ernennung und Entlassung der Gesandten und der Reichsbeamten (darunter auch der Reichskanzler) und die Einberufung des Bundesrates, der neben dem Reichstag über Gesetzesentwürfe zu entscheiden hatte. Außerdem war der Kaiser Oberbefehlshaber der Armee und der Kriegsmarine, er erklärte Krieg und Frieden und war gemeinsam mit dem Reichskanzler für die Außenpolitik zuständig. Der Reichskanzler war Vorsitzender des Bundesrats, ihm unterstanden die Staatssekretäre und er war meist gleichzeitig Außenminister und preußischer Ministerpräsident.<br />
Der Reichstag wurde von den männlichen Wahlberechtigten, die mindestens 25 Jahre alt waren, in einer geheimen Abstimmung gewählt. Mit Zustimmung des Kaisers konnte der Reichstag vom Bundesrat aufgelöst werden und innerhalb von 60 Tagen fanden Neuwahlen statt.</p>
<p><strong>Deutsches Kaiserreich &#8211; Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur</strong></p>
<p>In die Zeit des Deutschen Kaiserreichs fielen bedeutende wirtschaftliche und soziale Veränderungen. Das starke Bevölkerungswachstum ging einher mit einer stetig ansteigenden Industrialisierung des Landes. Immer mehr Menschen zog es in die Großstädte, wo das Arbeitsangebot enorm war. Das Bankwesen erfuhr einen starken Aufschwung, die Schwerindustrie und der Eisenbahnbau waren anfänglich die bedeutendsten Wirtschaftszweige. Weitere Industriezweige kamen dazu und der Dienstleistungs-, Verkehrs- und Industriesektor war dem landwirtschaftlichen bald überlegen. Die Arbeiterschaft erfuhr immer größere Bedeutung und auch die Zahl der Angestellten nahm durch die aufstrebenden Großbetriebe, die Zunahme von Verkehr und Handel und die neuen Dienstleistungsbereiche im Deutschen Kaiserreich zu.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/25/1890_Bismarcks_Ruecktritt.jpg" alt="Der Lotse geht von Bord" /></p>
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		<title>Norddeutscher Bund</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:33:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Norddeutscher Bund bezeichnete sich der Zusammenschluss verschiedener Gebiete, welche nördlich des Mains lagen &#8211; ganz allgemein, und vereinfacht, ausgedrückt. Der, bereits im Jahre 1871, gegründete Verbad &#8220;Norddeutscher Bund&#8221; gilt allgemein hin als der Vorläufer eines nationalstaatlichen Deutschlands, wie wir &#8230; <a href="http://www.bismarckbund.de/54-norddeutscher-bund.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Norddeutscher Bund bezeichnete sich der Zusammenschluss verschiedener Gebiete, welche nördlich des Mains lagen &#8211; ganz allgemein, und vereinfacht, ausgedrückt.</p>
<p>Der, bereits im Jahre 1871, gegründete Verbad &#8220;Norddeutscher Bund&#8221; gilt allgemein hin als der Vorläufer eines nationalstaatlichen Deutschlands, wie wir es heute kennen. Insgesamt setzte sich der Zusammenschluss Norddeutscher Bund aus 22 souveränen Staaten zusammen, welche insgesamt über weit mehr als 215.000 Quadratkilometer Fläche verfügten. Zu dieser Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, lebten dort fast 30 Millionen Menschen.</p>
<p>Zur Entstehung des Zusammenschlusses <strong>Norddeutscher Bund</strong> ist zu sagen, dass dieser Zusammenschluss einzelner, unabhängiger, Gebiete Deutschlands, aus dem Militärbündnis des Jahre 1866 &#8211; welches seiner Zeit während des Krieges zwischen dem damaligen Preußen und Österreich bestand &#8211; resultierte. Dieser ursprüngliche Deutsche Bund wurde bei den Friedensverhandlungen in Prag und Wien aufgelöst. Preußen zog darauf hin, als Reaktion auf diese Auflösung, sämtliche Kriegsgegner nördlich des Mains zusammen. Eine Ausnahme bildeten hier lediglich Sachsen und Hessen-Darmstadt. Der so entstandene Bund wurde allerdings erst lange Zeit nach seiner eigentlichen Gründung, also im Nachhinein, anerkannt.</p>
<p>Folgende Gebiete schlossen sich damals dem Norddeutschen Bund an:<br />
Königreich Preußen, Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, Königreich Sachsen, Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz, Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, Großherzogtum Odenburg, Großherzogtum Hessen, Herzogtum Braunschweig, Herzogtum Sachsen-Meiningen, Herzogtum Sachsen-Altenburg, Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, Herzogtum Anhalt, die Fürstentümer Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Waldeck-Pyrmont, Reuß ältere Linie, Reuß jüngere Linie, Schaumburg-Lippe und Lippe, die Freie und Hansestadt Hamburg, Freie und Hansestadt Lübeck, die Freie Hansestadt Bremen sowie die nördlich des Mains gelegenen Teile des Großherzogtums Hessen.</p>
<p>Wilhelm der I., damals König von Preußen, bildete die Spitze des Bündnisses Norddeutscher Bund. Besonders daran war, dass ihm sowohl der Bundeskanzler, als auch die Bundesregierung, untergeordnet standen. Der Bundesrat wurde damals deutlich von den Preußen dominiert, welcher sich sich aus den verschiedenen Gesandten der einzelnen Gebiete und Regionen zusammensetzte. Am 16. April des Jahres 1867 nahm die deutsche Regierung die Norddeutsche Bundesverfassung, auch genannt NBV, an und verkündete diese noch im selben Jahr &#8211; bereits ab dem 1. Juli 1867 wurde diese neue Verfassung dann auch zur endgültigen und rechtskräftigen Grundlage des Zusammenschlusses.</p>
<p>Die Frage nach dem Thronfolgen Spaniens läutete dann später das Ende des <strong>Norddeutschen Bundes</strong> ein, durchaus im Sinne vieler Nachbarländer- und Staten gewesen war, denn sogar Frankreich sah, bereits seit einiger Zeit, das Bündnis Norddeutscher Bund als eine dominante, und offensichtliche, Bedrohung an, und forderte folglich dessen die Regierung zum Verzicht auf den spanischen Thron auf. Hier erteilte Fürst von Bismarck allerdings eine forsche, und resolute Absage an die Forderungen Frankreichs. Ein geschichtsträchtiger Akt, der die Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland und den Norddeutschen Bund zur Folge haben sollte. Noch während des Krieges schlossen sich viele weitere deutsche Gebiete dem Zusammenschluss Norddeutscher Bund an, was mit unter ausschlaggebend gewesen sein dürfte für viele weitere, spätere, Entwicklungen, sowohl was die staatsgeschichtliche Entwicklung des heutigen Deutschlands anbelangt, als auch im damaligen Kriegsgeschehen.</p>
<p>Nach dem Sieg über Frankreich wurde dann der ursprünglich Norddeutsche Staat, der mittlerweile auch über ganz Süddeutschland verfügte, zu einem einzigen Großreich vereint, dem Kaiserreich Deutschland.<br />
Demnach existierte im weiteren Sinne der ursprüngliche, und einstige, Norddeutsche Bund im Kaiserreich Deutschland weiter.</p>
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		<title>Deutscher Bund</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 12:15:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Bund Deutscher Bund ist die Bezeichnung für einen Bund 38 überwiegend deutschsprachiger Staaten, der im Juni 1815 auf dem Wiener Kongress Gültigkeit erlangte. Die Staatengruppe bildeten im Gründungsjahr 34 Fürstentümer und vier freie Städte. Im Jahr 1817 schloss &#8230; <a href="http://www.bismarckbund.de/51-deutscher-bund.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Deutsche Bund</strong></p>
<p><strong>Deutscher Bund</strong> ist die Bezeichnung für einen Bund 38 überwiegend deutschsprachiger Staaten, der im Juni 1815 auf dem Wiener Kongress Gültigkeit erlangte. Die Staatengruppe bildeten im Gründungsjahr 34 Fürstentümer und vier freie Städte. Im Jahr 1817 schloss sich Hessen-Homburg an. Durch Käufe und Erbschaften verringerte sich die zum <strong>Deutschen Bund</strong> gehörige Staatenanzahl letztlich auf 35. Im Gründungsjahr verfügte der Deutsche Bund über eine Gesamtfläche von 630100 Quadratkilometern bei einer geschätzten Bevölkerung von 29,2 Millionen Einwohnern. Im Jahr vor der Auflösung des Bundes hatte sich diese Zahl auf 47,7 Millionen gesteigert.</p>
<p><strong>Deutscher Bund -Ein verzweigter Friedenstifter</strong></p>
<p>Vorrangiger Zweck dieses Staatenbundes war die Befriedung des vielstaatigen Europas. Das Bundesheer, zusammengestellt aus Militärkontingenten der Mitgliedstaaten, war jederzeit in Verteidigungsbereitschaft.</p>
<p>Innerhalb des Bundes hielten sich die sogenannten Garantiemächte Russland, Österreich, Preußen, Spanien, Großbritannien, Schweden und Portugal für kompetent, in interne Angelegenheiten regelnd einzugreifen, obwohl der Vertrag dies nicht vorsah, denn er garantierte den Mitgliedstaaten Souveränität. Trotzdem geschah es, dass aus Anlass des Frankfurter Wachensturms im Jahr 1833, einem gescheiterten Versuchs der Anstiftung zur Revolution durch etwa 50 Personen, Bundestruppen die Stadt besetzten. Frankreich und Großbritannien protestierten gegen diesen militärischen Akt, den sie für eine Verletzung der Souveränität der Einzelstaaten hielten.</p>
<p>Durch die Mitglidschaft nicht deutscher Monarchen, die auf deutschem Boden Land und Titel besaßen, war der Deutsche Bund fest auf europäischem Raum verankert. So war beispielsweise der dänische König gleichzeitig Herzog von Lauenburg und Holstein, der niederländische König Herzog von Luxemburg. Dieses Prinzip kollidierte mit dem aufkommenden Prinzip der Nationalstaatlichkeit und sollte später korrigiert werden.</p>
<p><strong>Deutscher Bund &#8211; die Verwaltungsorgane</strong></p>
<p>Zentrales Organ des Deutschen Bundes war ein Gesandtenkongress, Bundesversammlung genannt, der im Palais Thurn und Taxis in Frankfurt am Main tagte. Ziel der Bundesversammlung war der Beschluss einer Verfassung.</p>
<p>Die Bundsversammlung setzte sich aus zwei Räten zusammen, dem Engeren Rat und dem Plenum. Im Plenum waren alle Mitgliedstaaten stimmberechtigt, wobei sich die Stärke der Stimmen nach der Einwohnerzahl des jeweiligen Staates richtete. Das Plenum war für Grundsatzfragen zuständig, tagte nur selten und erreichte gültige Beschlüsse durch Einstimmigkeit.</p>
<p>Dagegen tagte der Engere Rat unter dem Vorsitz von Österreich regelmäßig. Hier waren 17 Staaten vertreten, und die Stimmen kleinerer Staaten hatten nicht die Wirkung derer großer Staaten. Auch schickten hier die großen Staaten ihre direkten Vertreter, während die kleinen Staaten sich in einem Rotationssystem gemeinsam auf einen Repräsentanten einigen mussten. Die Stimme der großen Staaten hieß Virilstimme, die der kleinen Staaten Kuriastimme.</p>
<p><strong>Deutscher Bund &#8211; Die Auflösung</strong></p>
<p>Der <strong>Deutsche Bund</strong> wurde 1866 in den Beschlüssen des Prager Friedens als Folge des Deutschen Krieges aufgelöst. Wenige Jahre darauf wurde aus dem Norddeutschen Bund durch Beitritt von süddeutschen Staaten der Deutsche Bund, aus dem später das Deutsche Reich hervorging.</p>
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		<title>Otto Fürst von Bismarck</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 10:46:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Betrachtet man die großen Namen der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts, so fällt ein Name besonders ins Gewicht, Otto Fürst von Bismarck. Bismarck, geboren 1815, als Sohn einer alten Adelsfamilie war eng verbunden mit dem Schicksal des Deutschen Reiches, welches &#8230; <a href="http://www.bismarckbund.de/47-otto-fuerst-von-bismarck.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.deutschlanddokumente.de/Bilder/bsmW1.jpg" alt="Bismarck im Gespräch mit Wilhelm I." /></p>
<p>Betrachtet man die großen Namen der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts, so fällt ein Name besonders ins Gewicht, Otto Fürst von Bismarck. <strong>Bismarck</strong>, geboren 1815, als Sohn einer alten Adelsfamilie war eng verbunden mit dem Schicksal des Deutschen Reiches, welches 1871 gegründet wurde.</p>
<p>Seine Ausbildung schloss <strong>Otto Fürst von Bismarck</strong> mit dem Studium der Rechte ab und war danach für ein Jahr als Regierungsreferendar in Aachen tätig. Nach einem Jahr als Freiwilliger bei den Gardejägern in Potsdam zog es ihn wieder auf das väterliche Gut, wo er von 1839 bis 1846 der Gutsherr war. 1847 wurde er Mitglied des Vereinigten Preußischen Landtags, bis er 1849 in die Zweite Kammer des Preußischen Landtages gewählt wurde. 1851 berief man ihn zum Leiter der preußischen Vertretung beim Bundestag in Frankfurt. In dieser Eigenschaft führte er auch Gespräche mit Napoleon und verblieb in diesem Amt, bis er 1859 zum Gesandten in St. Petersburg ernannt wurde und 1862 zum Gesandten in Paris.</p>
<p>Noch im gleichen Jahr ernannte man Otto Fürst von Bismarck zum preußischen Außenminister und zum preußischen Ministerpräsidenten. 1867 wurde er durch die Gründung des Norddeutschen Bundes zum Bundeskanzler ernannt. So wurde er nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1871 durch die Reichsgründung der erste deutsche Reichskanzler. Berufen hatte ihn Wilhelm der I., denn Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch konstitutionelle Monarchie und der Kaiser allein besaß das Recht den Reichskanzler zu ernennen. Dieses Amt hielt Otto Fürst von Bismarck bis zum März 1890 inne und innerhalb dieser Zeit führte er das deutsche Volk durch einige schwere Krisen. Aber er brachte auch Neuerungen, die bis dahin keine Regierung ihrem Volk ermöglicht hatte. So wurden in seiner Zeit als Kanzler die Sozialversicherungsgesetze beschlossen, die den Menschen Absicherung bei Krankheit und Unfall, aber auch im Alter und bei Invalidität brachten. Trotz allem erwarb er sich bei seinen politischen Gegnern den Namen der Eiserne Kanzler. So war er maßgeblich beteiligt an der Schaffung der Reichsverfassung, die seit 1871 Gültigkeit hatte. Dies wurde vom Kaiser mit der Verleihung des Fürstentitels für Bismarck als überragende Leistung anerkannt. Otto Fürst von Bismarck führte sein Amt in einer Zeit starker Umbrüche durch die Industrialisierung und durch die Entstehung einer großen Schicht von Arbeitern. Von Bismarck erkannte die neuen politischen Tendenzen und hatte stets ein waches und kritisches Auge auf sie gelegt.</p>
<p>In der Außenpolitik wollte Otto Fürst von Bismarck einen Ausgleich schaffen zwischen den Staaten Europas durch verschiedenste Bündnissysteme. Auf diese Weise wollte er sein langfristiges Ziel der Schwächung Frankreichs durch eine Annäherung mit Rußland und Österreich erreichen. Zudem sah er die stetige Bildung von neuen Kolonien in Afrika durch die europäischen Staaten in einem kritischen Licht.</p>
<p>Im privaten Bereich war er seit 1847 mit Johanna von Puttkamer verheiratet, mit der er 3 Kinder hatte. Sein Leben endete am 30. Juli 1898 in der Nähe von Hamburg in Friedrichsruh. <strong>Otto von Bismarck</strong> war ein Politiker, der trotz der Zwänge seiner Zeit, das Wohl des Vaterlandes stets im Auge hatte und der als willensstarker Mensch seine politischen Vorstellungen umzusetzen wusste.</p>
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		<title>Bismarck Bund</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 16:46:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Porta Westfalica]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wer die eigene Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft meistern. Gemäß dieser Maxime bekennen wir uns zum Lebenswerk des Fürsten Otto v. Bismarck (1815-1898). Wie kaum ein anderer hat er unser Land geprägt und gestaltet: Die &#8230; <a href="http://www.bismarckbund.de/1-bismarck-bund.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wer die eigene Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft meistern. Gemäß dieser Maxime bekennen wir uns zum Lebenswerk des Fürsten Otto v. Bismarck (1815-1898). Wie kaum ein anderer hat er unser Land geprägt und gestaltet:</p>
<ul>
<li> Die Bundesrepublik steht in direkter Tradition des Norddeutschen Bundes, den Bismarck 1866 gründete und den er 1871 um die süddeutschen Staaten erweiterte (Kaiserproklamation am 18. Januar 1871).</li>
<li> Das deutsche Sozialversicherungssystem beruht im Kern auf Bismarcks Sozialgesetzgebung der 1880er Jahre, die damals beispielhaft in ganz Europa war.</li>
<li> Bismarck betrieb eine friedliche Außenpolitik und strebte nach gutnachbarlichen Beziehungen zu den wichtigsten Großmächten.</li>
<li> Bismarcks Denken war geprägt von einem pragmatischen Konservativismus fern jeden nationalistischen Hochmuts oder einer engstirnigen Parteipolitik. Er suchte auch das Gespräch mit Sozialisten wie Lassalle.</li>
</ul>
<p>Gerade weil Deutschland heute von schweren Krisen heimgesucht wird, ist es notwendig, sich wieder auf das geistige Erbe Otto v. Bismarcks zurückzubesinnen. Wir tun dies nicht nur in in ehrendem Gedenken, sondern erheben den Anspruch, Bismarcks Ideen und Ideale auf die Gegenwart zu übertragen und in moderner Form weiterleben zu lassen.</p>
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